Schnelle Websites: Warum Geschwindigkeit Kunden bringt
Eine schnelle Website bringt mehr Kunden als eine langsame. Google zeigt schnelle Seiten weiter oben in den Suchergebnissen, Besucher bleiben länger, und der Anteil derer, die eine Anfrage stellen oder etwas kaufen, steigt. Langsame Seiten verlieren Besucher, bevor die erste Zeile überhaupt zu lesen ist.
Für MC-Mediadesign ist Geschwindigkeit keine Zusatzleistung, sondern Teil jeder Website, die wir bauen. Auf dieser Seite zeigen wir, worauf es ankommt und was das für Ihr Projekt bedeutet.
Jede Sekunde kostet Kunden
Die Zahlen aus bekannten Studien sind deutlich. Google selbst hat gemessen: 100 Millisekunden längere Ladezeit, also eine Zehntelsekunde, kosten ein Prozent Umsatz. Walmart hat herausgefunden, dass pro Sekunde, um die die Seite schneller wird, zwei Prozent mehr Besucher tatsächlich zu Kunden werden.
Auf dem Handy ist der Effekt noch stärker. Über die Hälfte aller Besucher verlässt eine Seite, die länger als drei Sekunden zum Laden braucht. Für ein Unternehmen in Ibbenbüren, Münster oder Osnabrück, dessen Interessenten meistens zuerst auf dem Handy suchen, entscheidet die Ladezeit oft darüber, ob aus einem Klick ein Kontakt wird.
Seit einigen Jahren fließt die Ladezeit auch direkt in die Bewertung von Google ein. Bei sonst gleichem Inhalt landet die schnellere Seite weiter oben.
Was eine Website langsam macht
Die häufigsten Ursachen sind in fast jedem Projekt die gleichen:
- Zu große Bilder: Fotos direkt aus der Kamera ohne Anpassung, jedes mehrere Megabyte groß. Ein einziges solches Bild im oberen Bereich kann die Ladezeit auf dem Handy verdreifachen.
- Zu viele Plugins: Viele Baukasten- und WordPress-Seiten bringen zehn bis zwanzig Plugins mit. Jedes davon lädt zusätzliche Inhalte, die für die eigentliche Funktion der Seite nicht gebraucht werden.
- Fremde Skripte: Chat-Widgets, Werbe-Tracker, eingebettete YouTube-Videos, Social-Media-Buttons. Jedes dieser Elemente lädt Inhalte von externen Servern und bremst die Seite aus.
- Kein Caching: Wenn der Server jedes Mal die gleichen Bilder und Dateien neu ausliefert, statt sie beim Besucher zwischenzuspeichern, kostet das bei jedem Seitenaufruf Zeit.
- Schlechtes Hosting: Günstige Shared-Hoster mit vollen Servern antworten oft erst nach einer halben bis einer ganzen Sekunde. Diese Zeit ist vor jeder Optimierung schon verloren.
Was wir konkret machen
Unser Ansatz bei neuen Projekten:
- Moderne Bildformate: Wir nutzen neue Formate, mit denen Bilder bei gleicher Qualität meist 70 bis 90 Prozent kleiner werden. Ältere Browser bekommen automatisch ein Format, das sie verstehen.
- Zwischenspeicherung beim Besucher: Wer Ihre Seite einmal aufgerufen hat, lädt Bilder und Schriften beim zweiten Besuch nicht neu, sondern bekommt sie aus dem lokalen Zwischenspeicher. Das ist beim Wiederkommen spürbar schneller.
- Aufgeräumter Code: Wir schreiben Code, der nur das enthält, was die Seite wirklich braucht. Keine schweren Baukasten-Reste, keine ungenutzten Funktionen.
- Sparsamer Einsatz von JavaScript: Wir nutzen JavaScript dort, wo es wirklich Nutzen bringt, und verzichten auf den Rest. Das hält die Seite auch auf langsamen Handys flott.
- Fremde Skripte auf das Nötigste reduzieren: Google Analytics läuft erst nach Zustimmung. Schriften liegen bei uns selbst, nicht bei Google. Videos werden erst geladen, wenn Sie sie wirklich anschauen wollen.
- Passendes Hosting: Wir empfehlen deutsche Hoster, die moderne Technik mitbringen. Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem ordentlich eingerichteten Hosting kann eine halbe Sekunde pro Seitenaufruf ausmachen.
Wie wir messen
Damit „schneller" nicht nur ein Gefühl bleibt, sondern eine Zahl, misst Google drei Dinge, die über die gefühlte Geschwindigkeit einer Seite entscheiden:
- Wann ist etwas zu sehen? Ziel: Unter 2,5 Sekunden bis der Besucher den wichtigsten Inhalt sieht.
- Wie schnell reagiert die Seite? Wenn Sie auf einen Button klicken, sollte die Antwort in einem Wimpernschlag da sein.
- Bleibt das Layout stabil? Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Button, den Sie gleich drücken wollten, plötzlich nach unten springt, weil ein Bild nachlädt.
Gemessen wird das mit Googles eigenem Werkzeug PageSpeed Insights. Sie bekommen nach jedem Durchlauf einen Bericht mit Noten für Geschwindigkeit, Bedienung und Zugänglichkeit. Wir schauen regelmäßig rein, nicht nur beim Go-live.
Geschwindigkeit ist keine einmalige Sache. Jedes neue Bild, jeder neue Blog-Artikel, jedes zusätzliche Tool kann sie kosten. Bei Pflegekunden prüfen wir die Werte laufend und greifen ein, bevor es ein Besucher merkt.
Unser Beweis: diese Website
Die einfachste Referenz für eine Agentur, die schnelle Websites verspricht, ist die eigene Website. Unsere ist nach allen hier beschriebenen Regeln gebaut.
Sie können das selbst prüfen. Rufen Sie PageSpeed Insights für mc-mediadesign.de auf und sehen Sie sich die Werte an. Was wir auf unserer Seite erreichen, erreichen wir auch auf Ihrer.
Wenn Ihre Seite dort schlecht abschneidet, ist das ein guter Startpunkt für ein Erstgespräch. Mehr zu unserer Arbeitsweise bei neuen Projekten finden Sie unter Webdesign, bei Relaunches mit Barrierefreiheits-Anforderungen unter Barrierefreiheit.
